Teilen:

Die Gestalttherapie

Die Gestalttherapie

Die Gestalttherapie ist eine "Bewegungstherapie". Sie konzentriert sich eher auf den Prozess als auf die Analyse: "Wie kann ich heute besser leben?".  Anstatt "Warum bin ich so?". Die Gestalttherapie steht in Verbindung mit Verantwortung und Gesundheit.

Für wen ist sie geeignet? Für alle, die Schwierigkeiten haben und ihre Ehe-, Berufs-, Beziehungs- oder Familienprobleme lösen möchten.

Wie: Der Gestalttherapeut begleitet das Paar oder die Person in eine Welt der Akzeptanz, der Selbstachtung, der Nachsicht usw. Er hilft, sich der Wiederholungsphänomene und der eigenen Überzeugungen bewusst zu werden. Er hilft auch, alles zu identifizieren, was nicht zur Person gehört, und loszulassen.

Die Arbeit besteht nicht ausschließlich darin, zu sagen, zu erzählen, zu tun oder zu möblieren, sondern einfach zu sein, präsent und zentriert, da zu sein für das, was hier und jetzt auftaucht.

Die Gestalttherapie ist ein phänomenologischer und ganzheitlicher Ansatz für das Individuum und legt mehr Wert auf die Authentizität der unmittelbaren Erfahrung und auf die Umsetzung in Handlungen als auf rationale Erklärungen.

Ein Vorteil dieser Therapie ist, dass sie den schwierigen psychoanalytischen Weg vermeidet, da sie sich mit der Frage "Wie kann ich heute besser leben" befasst.  Anstatt "warum ich so bin".

Gestalt kommt von dem deutschen Wort "gestalten": in Form bringen, eine Struktur geben.


Die Gestalttherapie, ursprünglich eine neue Methode der existentiellen humanistischen Psychotherapie, hat sich nach und nach für andere Anwendungsbereiche geöffnet: Erziehung, Pflege, Institutionen und Unternehmen.

Sie erweitert:

  • das Feld unserer Möglichkeiten,
  • erhöht unsere Fähigkeit, uns an andere Menschen oder Umgebungen anzupassen.
  • Sie stellt unsere Wahlfreiheit wieder her.

Sie stellt das Individuum als Akteur der Veränderung und die Qualität der therapeutischen Beziehung als Motor dieser Veränderung in den Mittelpunkt.
Was zwischen dem Patienten und dem Therapeuten geschieht, ist ein Abbild dessen, was die Person als Kontaktkraft in ihrem Alltag schafft.

Sie legt den Schwerpunkt auf die Bewusstwerdung dessen, was im Hier und Jetzt jeder Situation geschieht. Auf dieser Grundlage schlägt sie vor, Wege zu neuen Lösungen zu erproben. Sie betont das Verantwortungsbewusstsein und rehabilitiert das emotionale Empfinden.

Sie entwickelt eine kohärente Perspektive des Menschen, der in einem Feld mit fünf Hauptdimensionen in Beziehung steht:

  • Sensorisch
  • Affektiv
  • Intellektuell
  • Sozial und spirituell

Sie ist eine "Bewegungstherapie" und konzentriert sich eher auf den Prozess als auf die Analyse: "Wie kann ich heute besser leben?". Eher als "Warum bin ich so?".

Sie bietet einen Raum der Freiheit, in dem wir unsere Gefühle im Augenblick ausdrücken können: alle unsere Gefühle, alle unsere Emotionen.

Für wen ist die Gestalttherapie geeignet? Familien, Kinder, Erwachsene

  • Ihnen fehlt es an Selbstvertrauenf
  • Sie wollen sich selbst finden, Rollen und Masken ablegen.
  • Sie haben eine schmerzhafte Erfahrung zu bewältigen: einen Trauerfall, eine Trennung.
  • Sie haben berufliche Schwierigkeiten: Misserfolg, Berufswechsel, Arbeitslosigkeit.
  • Sie suchen nach einem besseren Verständnis von sich selbst.
  • Sie möchten sich Zeit für sich selbst nehmen, um zu sprechen, zu verschnaufen, sich selbst zu erkennen.

Erfahren Sie mehr über die Gestalttherapie: igw-schweiz.ch/das-institut/gestalttherapie

Teilen:

Unsere Partner