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Sorgfältiger Druck, Knetmassage oder richtige Gymnastik....

Sorgfältiger Druck, Knetmassage oder richtige Gymnastik....

Die Massage wird wie das tägliche Waschen vom Baby von Afrika bis Indien gehandhabt. Diese Kulturen durchleben diese Massagen wie ein Ritual. Sie glauben, dass der kleine Körper nach der Geburt,  wie im Uterus zusammengekrümmt bleiben würde und während Monaten wieder glattgestrichen, gekräftigt und gestärkt werden müsse, um ihn menschenähnlicher zu gestalten. In diesen Kulturen gehört die Massage zum täglichen Leben. 

Es ist ein Wissen, das von Mutter zur Tochter weitergegeben wird.

In den westlichen Ländern sind diese Traditionen weitgehend unbekannt. 
In unserer Zivilisation gehen wir meistens zum Masseur, wenn wir schon Schmerzen haben. Eigentlich sollte man dies aber schon vorbeugend machen.

Die Massage ist ganz einfach Nahrung der Haut. Ist es nicht ein Geschenk an unser Kind, wenn wir es nach der Geburt massieren?

In unserer Gegend ist die Massage des Säuglings nicht so bekannt.
Obwohl es das Erste ist, was das Baby kennenlernt, es wenn im Uterus hin und her gewiegt wird. Der Säugling ist es gewohnt, immer in Kontakt mit der Mutter zu sein und dies wird bei der Geburt massiv gestört.

Die Massage erlaubt dem Neugeborenen die Beziehung zu seiner Mutter und die Angst der Trennung besser zu überwinden.

Wissend, dass unsere Haut ein gutes Gedächnis hat, also warum nicht unser Baby sofort nach der Geburt massieren? Das gibt selbstständige und sichere Erwachsene.

Während der Masssage ist der Elternteil sehr stark mit dem Baby verbunden. Er lernt sein Baby kennen und stimuliert es. Die Massage wird nicht auf, sondern mit dem Baby gemacht.

Es wird ein intensiver Kontakt zum Baby hergestellt, wie Liebe und Vertrauen.

  • Die Brustmassage befreit die angesammelten Spannungen, das Baby atmet besser.
  • Die Bauchmassage kurbelt die Verdauung an und wirkt entspannend, hilft ebenfalls bei Verstopfung und bei Koliken.
  • Die Massage aktiviert ebenfalls den Blutkreislauf, Lymphgefässe, hilft beim Interzellularwechsel und bewirkt eine bessere Sauerstoffaufnahme und stimuliert die Entwicklung des Nervensystem.
  • Die Massage stärkt das Abwehrsystem und hilft bei Stress.
  • Die Massage hilft ebenfalls die Aufmerksamkeit des Babys zu wecken. Es entwickelt seine körperlichen Eigenschaften besser, da ihm die Trennung zur Mutter in den ersten drei Monaten nicht bewusst ist.
  • Die Massage hilft dem Baby sich zu entspannen und löst eine Serie von Reaktionen der Hormone aus, und unterstützt eine gesunde Entwicklung.
  • Die Massage hilft bei Verdauungsstörungen, Verstopfung oder Zahnschmerzen. Es unterstützt beim Schlafen und ist sehr wichtig für das Wohlbefinden des Babys (und der Eltern).

Die Babymassage ist bei uns keine angeborene Gepflogenheit. Jede Kultur hat seinen eigenen Zugang zu den Babymassagen.

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