Die Massage wird wie das tägliche Waschen vom Baby von Afrika bis Indien gehandhabt. Diese Kulturen durchleben diese Massagen wie ein Ritual. Sie glauben, dass der kleine Körper nach der Geburt, wie im Uterus zusammengekrümmt bleiben würde und während Monaten wieder glattgestrichen, gekräftigt und gestärkt werden müsse, um ihn menschenähnlicher zu gestalten. In diesen Kulturen gehört die Massage zum täglichen Leben.
In den westlichen Ländern sind diese Traditionen weitgehend unbekannt.
In unserer Zivilisation gehen wir meistens zum Masseur, wenn wir schon Schmerzen haben. Eigentlich sollte man dies aber schon vorbeugend machen.
In unserer Gegend ist die Massage des Säuglings nicht so bekannt.
Obwohl es das Erste ist, was das Baby kennenlernt, es wenn im Uterus hin und her gewiegt wird. Der Säugling ist es gewohnt, immer in Kontakt mit der Mutter zu sein und dies wird bei der Geburt massiv gestört.
Wissend, dass unsere Haut ein gutes Gedächnis hat, also warum nicht unser Baby sofort nach der Geburt massieren? Das gibt selbstständige und sichere Erwachsene.
Während der Masssage ist der Elternteil sehr stark mit dem Baby verbunden. Er lernt sein Baby kennen und stimuliert es. Die Massage wird nicht auf, sondern mit dem Baby gemacht.
Es wird ein intensiver Kontakt zum Baby hergestellt, wie Liebe und Vertrauen.
Die Babymassage ist bei uns keine angeborene Gepflogenheit. Jede Kultur hat seinen eigenen Zugang zu den Babymassagen.