In Zusammenarbeit mit der Firma Melebi SA, die den Pipi-Stop Weckapparat seit 1932 vermietet (Pionier in der Schweiz und Europa im Bereich der verhaltenstherapeutischen Behandlung des Bettnässens.)
Mietpreis: CHF 3.40 / Tag
Nach einer Entscheidung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wurde die Rückvergütung gemäss MiGeL ab 1. April 2019 während der gesamten Behandlungsdauer auf einen Einheitspreis von CHF 0.30 pro Tag gesenkt.
Wir bedauern diese Entscheidungs des BAG sehr, die wir leider nicht verhindern konnten. Wir haben bereits mit dem Amt Kontakt aufgenommen und haben einen Antrag eingereicht, die Rückerstattung der Krankenkassen Grundversichrung für den Pipi-Stop wieder zu erhöhen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Um das Ziel zu erreichen, greifen Eltern manchmal zu Mitteln, die dem Kind eher schaden als nützen. Sie schränken abends die Trinkmenge ein oder nehmen es während dem Schlaf alle zwei bis drei Stunden auf. Mit diesen sehr einschneidenden Methoden werden das Überschwemmungsrisiko und die Anzahl der Waschgänge verringert, aber dies hilft dem Kind nicht, denn so wird es keine Fortschritte machen. Die Eltern sollten geduldig sein und warten, bis ihr Kind eine gewisse Reife hat.
Die Windeln sollten erst weggenommen werden, wenn das Kind sich nach gut zehn trockenen Nächten sicher fühlt, es auch ohne zu schaffen.
Ein Akrobat, der ohne Netz auftritt, wird dies erst tun, wenn er sicher ist, nicht herunterzufallen! Dies sollte aber nicht zu lange dauern, da sonst der Wille zum Trockenwerden nicht angeregt wird.
Manchmal kommt es vor, dass ein Kind von einem Tag auf den andern entschliesst, dass es die Windeln nicht mehr braucht. Zum Beispiel weil sein bester Freund nicht mehr ins Bett macht. In diesem Fall ist es besser, diesem Verlangen nachzugehen. Wenn es nicht klappt, kann man dem Kind ja wieder eine Windel anziehen.
Es gibt auch den ängstlichen, der sich an seine Windeln klammert, wie ein Schiffsbrüchiger, der sich an einem Holzbrett festhält. Dann behalte er sie doch noch eine Weile!
Eine Therapie ist nicht immer nötig, denn es kann sich gerade in stressigen Zeiten, um eine temporäre Regression (einige Tage) handeln, die von alleine vorüber geht. Geht es nicht vorüber, dann helfen Sie Ihrem Kind, dieses Problem zu lösen! Denn nässt das Kind über lange Zeit ein, schränkt diese Tatsache das Kind in seinen Aktivitäten ein und belastet früher oder später sein Selbstwertgefühl. Es wird entmutigt und deprimiert.
Der verhaltenstherapeutische Ansatz mit dem Weckapparat (Pipi-Stop) - Mit einem Weckapparat lernt das Kind in wenigen Wochen seine Blase zu kontrollieren. Ein Sender in der Unterhose übermittelt dem Wecker ein Signal beim Verlust der ersten Urintropfen. Der beginnt zu klingeln, wodurch das Kind aufwacht und aufs WC gehen kann. Zu Beginn machen die Kinder weiterhin ins Bett, da sie den Urin nicht zurückhalten können oder erst gar nicht ab dem Wecker aufwachen. Darum müssen in der Anfangsphase die Eltern das Kind wecken, wenn der Alarm geht. Mit der Zeit wird ihnen der Harndrang immer früher bewusst und sie lernen, den Urin zurückzuhalten. Innert durchschnittlich 6 bis 12 Wochen nässt das Kind nicht mehr ein.
Mit dieser apparativen Verhaltenstherapie wird das Kontinenz-System auf natürliche Weise funktionsfähig gemacht.
Wie es viele Studien bezeugen, ist die Behandlung mit dem Weckapparat (auf einem Lernprozess basierend) das wirksamste Mittel, um das nächtliche Bettnässen zu behandeln und auch dasjenige, welches am wenigsten Rückfälle aufweist (nur 5%).
Es ist nützlich mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen. Der Arzt kann Ihnen eine Verordnung ausstellen, mit der alle Grundversicherungen einen Teil der Behandlungskosten bezahlen müssen, sofern der Weckapparat gemietet wird.
Ein gekauftes Gerät wird nicht von den Krankenkassen übernommen.
Die Firma Melebi SA (vormals Electro-Bieri & Cie), Pionier in der Schweiz und Europa im Bereich der Verhaltenstherapie des Bettnässens (Reflex-Training) mit dem Weckapparat, bietet den Pipi-Stop in Miete an (90% Erfolg).
Information: www.pipi-stop.ch
Die medikamentöse Behandlung: Mit Tabletten (Wirkstoff Desmopressin) wird ein antidiuretisches Hormon, das die Nierentätigkeit in der Nacht hemmt, verabreicht. Dies erfordert eine medizinische Überwachung und darf nur auf ein ärztliches Rezept hin eingenommen werden. Das Medikament wird von der Krankenkasse übernommen.
Gut zu wissen: Das antidiuretische Hormon als Nasenspray (in Europa schon länger vom Markt genommen) ist nun auch in der Schweiz wegen den Nebenwirkungen vom Markt genommen worden.
Grundsätzlich produziert der menschliche Körper dieses Hormon auf natürliche Weise.
Während der Behandlung hat der Wirkstoff Desmopressin eine gewisse Wirksamkeit. Nach Beendigung der Behandlung lässt jedoch die Wirkung schnell nach: 50% der mit Desmopressin behandelten Patienten haben einen Rückfall.
Die psychologische Behandlung: Nach vorgängiger Abklärung durch den Kinderarzt kann es zu einer Weiterweisung an einen Kinderpsychiater kommen, der weitere psychologische/psychiatrische Abklärungen vornimmt.
Diese Abklärungen sowie weiterführende Behandlungen geschehen ausschliesslich in Zusammenarbeit mit und im Einverständnis der Eltern. Sie sind aufgefordert, an den jeweiligen Konsultationen teilzunehmen.
Den Kinderpsychiater/die Kinderpsychiaterin bezahlt die Krankenkasse
Unterschiedliche Untersuchungen haben ergeben, dass der verhaltenstherapeutische Ansatz mit dem Weckapparat erfolgreicher ist (70-90% der Kinder werden trocken) als die medikamentöse Therapie. Die medikamentöse Therapie ist bei ca. 60-70% der Kinder erfolgreich im Moment der Behandlung, jedoch sind die Rückfälle sehr häufig: 50% nach der medikamentösen Therapie gegen nur 5% nach der Verhaltenstherapie mit dem Weckapparat.
Deshalb wählen viele Kinderärzte/Kinderärztinnen den verhaltenstherapeutischen Ansatz und verschreiben den Weckapparat.
Informationen erhalten Sie unter: www.pipi-stop.ch
> Biel/Bienne
- Seit 1932
- Pipi-Stop kabellos
- In Miete für Kinder, die bettnässen
- Krankenkassen übernehmen einen Teil dieser Behandlungskosten
- 90% Erfolg, sicher und einfach
- Persönliche Beratung