Tee ist ein uraltes Getränk mit Ursprüngen in Asien, wo er vor über 5000 Jahren entdeckt wurde. Ursprünglich als Medizin verwendet, verbreitete sich der Teekonsum über die Jahrhunderte in die ganze Welt. Die Herstellung von Tee umfasst das Pflücken der Blätter, Welken, Rollen, Oxidieren und Trocknen, wobei jede Teesorte unterschiedliche Verfahren durchläuft.
Bedeutende Teeanbaugebiete sind China, Indien, Sri Lanka, Vietnam und Japan, die jeweils für ihre einzigartigen Teesorten bekannt sind. Tee, ob grün, schwarz, weiss oder oolong, enthält wertvolle Antioxidantien und Koffein, die für ihre belebenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt sind.
Teeproduktion in Vietnam: Thai Nguyên (Nord), eine Ortschaft bekannt für die besten Tees des Landes.
Fotos: Quang Nguyen@Pexels
Tee wird aus der Teepflanze «Camellia Sinensis» hergestellt . Die Pflanze hat längliche Blätter mit einem leicht gezackten Rand. Für hochwertigen Tee werden ausschliesslich die oberen jungen Blätter und die Blütenknospen verwendet.
Tee lässt sich in sechs Gruppen unterteilen: gelber Tee, grüner Tee, schwarzer Tee, weisser Tee, Oolong Tee und Pu-Erh-Tee.
Getränke, die aus Früchten, Gewürzen, Kräutern und Pflanzen hergestellt werden, sind kein Tee. Auch wenn sie im Volksmund gerne so genannt werden. Die korrekte Bezeichnung für solche Flüssigkeiten ist «teeähnliche Getränke».
Das Trocknen der wertvollen Blätter
Nach dem Pflücken wird Tee getrocknet. Dabei verdunstet rund 60 % der Feuchtigkeit. Weisser Tee wird am wenigsten verarbeitet. Er wird lediglich gepflückt und dann 3 Tage lang getrocknet. Weisser Tee enthält viele Vitamine und 3 x mehr Catechine als grüner Tee. Daneben enthält weisser Tee Calcium, Eisen, Fluorid, Kalium, Natrium und Zink. Weisser Tee gilt als Champagner unter den Tees. Er war lange Zeit nur dem Kaiser und seinen Bediensteten vorbehalten.
Walzen oder Rollen zur Enfaltung der Aromen
Mit Ausnahme des weissen Tees werden alle Teesorten nach dem Welken gerollt oder gewalzt. Bei diesem Prozess werden die Zellwände im Blatt aufgebrochen und die Zellsäfte treten heraus.
Wie stark die Blätter gerollt oder gebrochen werden, bestimmt den Grad der Oxidation:
Beim diesem Prozess reagieren die ausgetretenen Zellsäfte mit Sauerstoff. Dadurch wird der Tee kräftiger und malziger:
Qualitätskontrolle und Klassifizierung
Mit Ausnahme von weissem Tee werden alle Teesorten am Ende nochmals getrocknet und die Restfeuchtigkeit auf 4 % gesenkt. Ganz zum Schluss erfolgt die Qualitätskontrolle.
Dabei unterscheidet man vier verschiedene Qualitätsstufen:
Der Verkauf und schliesslich die Lieferung unseres Lieblingstees
Die grossen Teehersteller wie Messmer, Sonnentor und Teekanne haben viele unterschiedliche Teesorten im Angebot. So bietet allein Messmer mehrere Sorten Grüntee. Sonnentor ist der Spezialist für «Tees, die mit einer Geschichte verbunden sind». So gibt es von Sonnentor zum Beispiel den «Loslassen Tee», den «Frosch im Hals Tee» und den «Schutzengel-Tee». Neben vielen verschiedenen Tees hat Teekanne auch diverse Geschenkboxen mit 180 Teebeuteln im Sortiment. Zum Beispiel die «Premium Selection Box», die «Organic Premium Selection Box» und die «Ländertee Collection Box». Bestellt werden können sämtliche Tees von Messmer, Sonnentor und Teekanne bei Teas.ch; dem führenden Schweizer Online-Shop für Tees. Alle Bestellungen, die Montag bis Donnerstag bis 15.00 Uhr eingehen, treffen bereits am kommenden Tag ein.
Fotos: Quang Nguyen
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