Das neue Maturitätsanerkennungsreglement wurde 1995 eingeführt. Seitdem können sich Schülerinnen und Schüler einen Teil der Fächer selbst zusammenstellen. Es wird unterschieden zwischen der Schweizerischen Maturitätsprüfung und kantonalen, eidgenössisch anerkannten Maturitätsprüfungen.
Maturitätsprofile
Die Zürcher Gymnasien bieten fünf Maturitätsprofile an, die eine gemeinsame Ausbildung in den 10 Grundlagenfächern vermitteln sowie individuellen Vorlieben der Schülerinnen und Schüler durch Schwerpunktfächer Rechnung tragen. Die fünf Profile sind:
Im Kanton Zürich wird das Abschlussjahr 2012 auf der Basis von 13 Noten erteilt. Massgebend sind die 10 Grundlagenfächer, ein Schwerpunktfach, ein Ergänzungsfach und die benotete Maturitätsarbeit.
Schweizerische Maturitätsprüfung
Während bei der kantonalen Maturitätsprüfung die Kantone eigene Bedingungen für gewisse Fächer festlegen, bietet sich die Möglichkeit, die Prüfung auf nationaler Ebene zu absolvieren. Die Vorbereitung kann über eine der verschiedenen privaten Maturitätsvorbereitungsschulen oder im Selbststudium erfolgen.
Zusätzlich zu den Maturitätsprüfungen in den Grundlagen-, Schwerpunkt- und Ergänzungsfächern präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Prüfungskommission mündlich eine von ihnen geschriebene Arbeit.
In der Schweiz bestehen pro Jahr ungefähr 400 Personen das Schweizerische Maturitätsexamen mit Erfolg.