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Sport: Die körperliche + persönliche Entwicklung

Sport: Die körperliche + persönliche Entwicklung

Die körperliche Entwicklung

Sehr oft treiben die Kinder schon viel Sport in der Schule. Dazu machen sie auch noch Sport in der Freizeit, was zur harmonischen Entwicklung beiträgt. Sie entwickeln Muskeln und kämpfen effizient gegen Übergewicht.

Warum regelmässige, körperliche Aktivität für ein Kind gut sind:

  • Es bewegt sich.
  • Es misst sich mit andern.
  • Es teilt die mit der sportlichen Aktivität verbundenen Emotionen mit andern.
  • Es stärkt das Selbstbewusstsein.
  • Es entwickelt Lust zur Anstrengung.
  • Es lernt, die andern zu respektieren.

In welchem Mass?
Kinderärzte und Erzieher empfehlen wenigstens 30 Minuten intensive körperliche Aktivität pro Tag.
Diese sollte die Frequenz der Atem- und Herztätigkeit gegenüber derjenigen in Ruhestellung erhöhen. Der Vorteil bei Kindern besteht in der Tatsache, dass sie kein intensives Training brauchen! Sie bleiben in Form, indem sie sich spontan körperlich und spielerisch beschäftigen, wie z.B. rennen, springen und klettern. Wenn Ihr Kind schnell ermüdet oder zuwenig Energie für aktives Spielen entwickelt, ist das ein Zeichen, dass es sich nicht genügend bewegt.
Trotz den vielen Aufrufen der Presse und der Mediziner muss gegenwärtig festgestellt werden, dass die Kinder heutzutage bedeutend weniger aktiv sind als noch vor vierzig Jahren.
Dies ist zum Teil auf die heutige Lebensweise zurückzuführen: die Kinder gehen mit dem Bus oder per Auto zur Schule und bleiben den ganzen Tag sitzen. Den Abend verbringen sie vor dem Fernseher oder machen Videospiele. Kinder und Jugendliche verbringen etwa 26 Stunden pro Woche vor dem Fernseher, was zu den fünfundzwanzig bis dreissig Stunden, die sie wöchentlich auf der Schulbank sitzen, zugezählt werden kann.

Sport und Selbstachtung beim Kind: Ich bin fähig, ich will es schaffen
Der sportliche Erfolg fördert sein Selbstvertrauen und hilft ihm ein junger Erwachsener zu werden, der ausgeglichen, vertrauensvoll und bereit ist, Hindernisse zu bewältigen und neue Herausforderungen anzugehen. Alle Kinder können in einem Sport Erfolg haben. Man muss sich nur Zeit nehmen, um den richtigen zu finden.

Jean Piaget, Spezialist für Kinderpsychologie, bestätigt, dass das beste Alter zur Entwicklung des Selbstvertrauens zwischen sechs und elf Jahren liegt. In diesem Alter machen die meisten Kinder ihre ersten sportlichen Erfahrungen!

Das Kind macht sich schon früh ein Bild von sich: es entwickelt positive Gefühle gegenüber seiner Person sowie sein Selbstwert.
Das Kind, das im Sport Erfolg hat, empfindet Freude und entwickelt ein positives Selbstbildnis.
Es sind aber vor allem die Eltern, die dem Kind helfen sein Selbstbewusstsein zu entwickeln, indem sie auf sein Benehmen reagieren. Das Verständnis und die Ermutigung der Eltern sind die grössten Quellen des Selbstvertrauens.

Wie kann man das Selbstvertrauen unserer Kinder entwickeln?

  • Durch Lob, Kritik und Tadel:
    Das Selbstvertrauen ist mehr als nur Glückseligkeit. Das ist das Bewusstsein, das sagt: “Ich bin fähig. Ich kann das.“
    Ein Kind, das Selbstvertrauen hat, ist fähig, sportlichen und schulischen Herausforderungen zu begegnen.
  • Mit Verständnis und Ermutigungen
    Die Eltern sind die wichtigste Quelle des Selbstbewusstseins: Loben Sie Ihre Kinder, wenn sie etwas lernen und neue Sachen versuchen.
    Ein Tipp: finden Sie etwas, was Ihr Kind gut kann, sei es auch nur die Regeln zu befolgen. Loben Sie es regelmässig für diesen Erfolg.
  • Mit Lächeln und freundlichem Gesicht.
  • Mit Streicheln und Zärtlichkeit
    All Arten von Zuneigung, Zärtlichkeit und Liebe ermutigen die Kinder unabhängig zu werden und eigene Gefühle zu realisieren.

Der Sport gibt den Kindern die Chance neue Fähigkeiten zu erwerben und ihre Kapazität zu messen. Die Eltern tragen viel dazu bei, dass sich die Jugendlichen in ihrer Haut wohl fühlen. Sogar die kleinsten Bemerkungen haben ihren Einfluss.

Die Anzeichen des Fehlens an Selbstvertrauen
Sie können sich im Rahmen der alltäglichen Beziehungen, die das Kind mit der Umwalt hat, äussern oder auch nur von Zeit zu Zeit in bestimmten Verhältnissen bemerkbar machen.

  • Es umgeht eine Aufgabe oder eine Herausforderung oder gibt bei der ersten Enttäuschung auf: das ist häufig die Angst vor dem Misserfolg oder ein Gefühl des Unvermögens.
  • Es mogelt oder lügt, um nicht einen Match zu verlieren oder um seine schlechten Resultate zu verbergen.
  • Es macht Rückschritte, indem es sich wie ein Baby benimmt oder sich dumm stellt. So wird es zur Zielscheibe der andern oder kann sogar Beschimpfungen durch seine Kameraden erregen.
  • Es wird Aufseher, gibt Befehle oder ist unmöglich im Umgang mit andern, nur um sein Gefühl der Unfähigkeit, der Enttäuschung oder der Ohnmacht zu tarnen.
  • Es sucht nach Entschuldigungen oder vermindert die Wichtigkeit der Ereignisse („ich mache dieses Spiel sowieso nicht gern“).
  • Es trifft sich weniger häufig mit seinen Kameraden und die Resultate in der Schule gehen bergab.
  • Es ist launisch, traurig, weint, hat Wutanfälle und Frustrationsmomente oder zieht sich in sich selbst zurück.
  • Es macht negative Bemerkungen über sich selbst, wie z.B.:
    • Was ich mache ist nichts wert.
    • Niemand hat mich gern.
    • Ich bin hässlich.
    • Es ist mein Fehler.
    • Alle sind intelligenter als ich.
    • Ich werde es nie fertig bringen.
    • Es akzeptiert Lob und Kritik nur mühsam.
    • Die Meinung der andern beschäftigen es ausserordentlich.
    • Es lässt die negativen Einflüsse seiner Kameraden über sich ergehen, es verachtet die Schule.
    • Es hat keinen Respekt, es stiehlt ausgestellte Ware oder ist von Zigaretten, Drogen oder Alkohol angezogen.
    • Es hilft zu Hause zuviel oder zuwenig.

Die Eltern müssen diese Zeichen, die sich regelmässig wiederholen, aufmerksam beobachten, denn sie können das Vorhandensein eines Problems aufdecken.

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