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Sport: Einfluss auf Konzentration und Charakter

Sport: Einfluss auf Konzentration und Charakter

Sport und Konzentration: Ein aktives Kind hat mehr Erfolg in der Schule

Ein Kind, das keine oder nur sehr wenig körperliche Tätigkeit betreibt, hat mehr Konzentrationsschwierigkeiten. Jedes Kind möchte gut sein in irgendetwas, um sein Selbstvertrauen zu stärken. Der Sport bietet ihm diese Möglichkeit, indem er ihm ein beglückendes Gefühl schenkt.

Sport und Stress
Einige Kinder leiden genauso unter Stress, Depressionen und Angstzuständen wie die Erwachsenen. Die körperliche Beschäftigung ist ein ausgezeichnetes Mittel zur Minderung von Stress. Das aktive Kind ist ausgeruhter und munterer. Jede körperliche Aktivität, auch wenn diese nur mässig betrieben wird, kann deshalb die Fähigkeit für Rechnen, Lesen und Auswendig lernen fördern.

Sport und Umgänglichkeit
Der Sport bietet ebenfalls ein ausgezeichnetes Lernfeld für die Entwicklung gesellschaftlicher Beziehungen. Sich in einem Sport auszeichnen ist eine schöne gesellschaftliche Leistung. Die Knaben wählen vor allem Spiele oder Sportarten, bei denen sie sich untereinander messen können. Kinder, die sich im Sport auszeichnen, werden eher von ihren gleichaltrigen Kameraden akzeptiert und von ihnen als Mannschafts- oder Gruppenchef gewählt.
Eltern sollten ihrem Kind helfen, sportlichen Erfolg zu haben, denn es trägt zu seiner Aufwertung und seiner Integration in der Gesellschaft bei.

Sport beeinflusst den Charakter
Dank dem Sport macht das Kind positive Erfahrungen, die seinen Charakter beeinflussen. Bei Gruppen, die von Fachkräften mit Vorbildfunktion geleitet werden, verstärkt sich dieser positive Effekt. Sie bieten dem Kind die Gelegenheit,

  • gesellschaftliche Regeln und Werte kennen zu lernen.
  • sich mit andern zu verstehen und von andern in der Gruppe akzeptiert zu werden.
  • Werte wie Toleranz, Teamgeist, Gerechtigkeit und Verantwortung kennen zu lernen.
  • die Vorzüge einer aktiven Lebensweise zu erkennen.
  • ein positives Selbstbild zu entwickeln.
  • als Mitglied eines Teams zu handeln.
  • mit andern Kindern und Erwachsenen aufzuwachsen.
  • mit Erfolg als auch mit Misserfolg fertig zu werden.
  • die andern zu respektieren.

Erfolg und Misserfolg


Mit sechs bis sieben Jahren beginnt ein Kind, seine Fähigkeiten mit denen der andern zu vergleichen. Können die andern die gleichen Dinge machen wie es? Es bewertet die Dinge als „schwierig“, die nur wenige seiner Kameraden fertig bringen. Allgemein schätzt es seine eigenen Fähigkeiten sehr schlecht ein. Es stützt sich auf das Urteil der andern, um zu wissen, ob es sich verbessert hat, und wo es im Vergleich zu den andern steht.

Bis zum Alter von 10 Jahren denkt das Kind, dass Erfolg und gute Resultate die Früchte von gemachten Anstrengungen sind und ihm das Ansehen der Gesellschaft verschaffen. Es glaubt, dass diejenigen, die Erfolg haben, viel gearbeitet haben und die, die Glück gehabt haben, dies ihrer Arbeit verdanken. Es hat keine festen Vorstellungen, was sein Erfolg im Sport anbelangt, denn die Kapazität, seine eigenen Fähigkeiten zu ermitteln, entwickelt sich sehr langsam. Für ein Kind dieses Alters bedeutet das Ziel zu erreichen bereits Erfolg, ob als Erster, Zweiter oder Zwanzigster.

Ab 12 Jahren kann es den Unterschied zwischen Fähigkeit, Chance, Anstrengung und sportlichem Talent machen. Es gibt immer Gewinner und Verlierer in einem sportlichen Wettkampf. Eine Niederlage einzustecken ist eine der wichtigsten Lehren, die ihm der Sport beibringen kann.
Es ist nicht notwendig, dass man sein Kind an eine Niederlage erinnert. Besser lobt man seine Anstrengungen und bringt ihm bei, dass man aus den Niederlagen lernen kann.

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Adressen

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