Ein neues Jahr beginnt. Zeit um neue Vorsätze zu fassen, wie zum Beispiel zu Beginn eines Schuljahres, der Ankunft eines Kindes, aufgrund eines Wohnortwechsel oder bei manchen auch, wenn der Frühling Einzug hält.
Diese Momente laden uns ein, über unsere Zukunft nachzudenken. Das Leben ist nicht immer ruhig. In der Vorstellungskraft haben viele einen Traum, ein Ziel für die Zukunft oder ein Ideal.
Der Wechsel der Zeit von Daniele Laot, Coach in Ecublens bei Lausanne
Das ist magisch, denn es hilft uns, motiviert vorwärts zu gehen. Das ist ein gutes Zeichen, welches aufzeigt, dass wir uns persönlich und beruflich weiterentwickeln möchten.
Wir fassen ebenfalls gute Vorsätze, da wir in jeder Lebensphase überlegen, was für uns wichtig ist. Bilanzen ziehen von einem Projekt, von unserem Erfolg, von unserenTräumen. Wie im Frühling, der Saison des Neubeginns. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Die frischen Farben der blühenden Blumen erfreuen und vermitteln neue Energie.
Um uns zu verwirklichen, müssen wir vorwärts gehen und uns auf neue Ziele fixieren. " Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger.“ sagte bereits der römischen Philosoph Seneca : Aktion, Konzentration, Motivation und Ehrgeiz sind nötig, um unsere Pläne über kurz oder lang zu verwirklichen.
Wenn man beachtet, was man bisher geleistet hat, so kann man sich hin und wieder auf die Schultern klopfen und sich gratulieren. Man kann sich stetig verbessern. Sich gute Vorsätze zu nehmen, erlaubt es einem auch, sich bei sich selber zu entschuldigen, dass man es nicht besser gemacht hat. Man gibt sich damit auch die Chance für einen Neubeginn.
Das macht uns optimistisch. Das Risiko bleibt, in unsere alten Gewohnheiten zurückzufallen. Seien wir realistisch: Meistens, wenn wir etwas verändern wollen, geht es zwar langsam, ohne unser Wissen, von selbst. Auf einmal wird es uns bewusst.
Es ist Zeit um zu wechseln.
Wie schön wäre es, einen Zauberstab zu haben! Dennoch brauchen wir Wechsel in unserem Leben. Die Motivation ist grösser und unser Charakter verändert sich auch. Das ist ein natürlicher Prozess und sollte uns helfen, den Mut nicht zu verlieren.
Es braucht deshalb Zeit, sich bewusst zu verändern.
In unserem Innern haben wir keinen Lift, der die Stufen überspringt. Veränderungen nehmen Schritt für Schritt ihren Lauf in unserem Innersten. Es fehlt uns manchmal auch die Geduld. Bleiben wir ehrlich mit uns, wie wir es mit einem guten Freund sein würden.
Wir tun gut daran, vorher unsere Ziele klar zu formulieren, sie im Auge zu behalten und dabei realistisch bleiben. Manchmal sabotieren wir uns selber. Wenn wir mit uns selber ehrlich bleiben, können wir unsere Ziele besser erreichen. Typisch für uns Menschen, wir liebäugeln mit einem Auge mit einem Schokoladenkuchen und mit dem anderen schauen wir eine taillierte Weste an.
Wir müssen nur die Mitte finden und beide Teile zusammenfügen und versuchen, dass ein Teil den anderen nicht sabotiert. Das ist die Möglichkeit sich gut zu fühlen und den Weg motiviert weiterzugehen. Das Hirn funktioniert wie eine Rudermannschaft: wenn alle nicht im gleichen Rhythmus rudern, verliert das Schiff an Geschwindigkeit. Es ist also wichtig, dass die ganze Mannschaft das Ziel vor Augen hat, akzeptiert und zusammenhält.
Die Zeit und Methode...
Es ist wichtig, die Ziele zu verfeinern und zu überprüfen, ob sie erreichbar, realistisch und umsetzbar sind. Wichtig ist dabei auch, auf das innere Gleichgewicht zu achten, damit unsere Gesundheit nicht aus den Fugen gerät.
Symbolisch ausgedrückt: das ist ein gutes Werkzeug, um die guten Vorsätze umzusetzen und unseren Erfolg zu visualisieren. Je mehr wir unser Wohlfühlen wahrnehmen und zufrieden sind, desto mehr nähern wir uns mit diesem Ideal mit grossen Schritten.
Im Laufe der Zeit sollte man seinen Erfolg geniessen und alles, das gibt uns Kraft um weiterzumachen.
Ebenfalls einen "Rückfall" vorauszusehen, mit sich nachsichtig sein, seine Fehler zu akzeptieren, erlaubt uns besser weiterzumachen.
Wenn ein Kind laufen lernt, fällt es manchmal hin. Doch es steht immer wieder auf und versucht es weiter, obwohl es sich weh getan hat. Jeden Tag übt es weiter, lernt laufen, springen, hüpfen und tanzen. Das ist ein Lernprozess.
Im Leben selbst ist es das das Gleiche. Jeder kleine Erfolg stärkt unser Selbstvertrauen und gibt uns Mut weiterzumachen. Das funktioniert wie ein Bankkonto. Jeder Erfolg wird als Kredit verbucht und erhöht unser Kapital. Misserfolge sind im Leben unvermeidbar. Man kann sie aber durch gute Planung reduzieren.
Man sollte seine Ziele nicht zu hoch stecken. Grosse Vorsätze sollte man Schritt für Schritt angehen, als Teilziele. Andernfalls geht man das Risiko ein, seinen gesamten Weg aus den Augen zu verlieren, verheddert sich in Kleinigkeiten und verliert den Überblick. Die Enttäuschungen lassen dann nicht lange auf sich warten.
Seinen Weg zu gehen erfordert: Seine Persönlichkeit zu akzeptieren, die eigenen Talente einzusetzen und seine eigenen Stärken kennen zu lernen.
Danièle LAOT ist Coach in Ecublens bei Lausanne. Sie begleitet Erwachsene und Jugendliche. Sie hilft ihnen, ihre Ziele zu erreichen, persönliche oder geschäftliche Beziehung zu verbessern. Sie berät auch bei der Berufswahl und bei Stresssituationen.